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Module

Kurze Beschreibung der neun Module innerhalb der Ausbildung

Modul 1 – Lernen in der Kindheit

Das Modul untersucht, wie eine entwicklungspsychologisch fundierte Lernkultur für Kinder im Alter von 6–12 Jahren gestaltet werden kann. Anhand der Konzepte von Maria Montessori und exemplarischer Praxis wird aufgezeigt, wie fächerübergreifendes Lernen strukturiert, angeregt und theoretisch reflektiert werden kann.

Modul 2 – Lernen in der Jugend

Im Fokus steht das Verständnis der Bedürfnisse von jugendlichen Lernenden und der Frage, wie projektbasiertes Lernen Jugendliche in ihrer Rollenfindung, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme unterstützen. Das Modul ermöglicht Beobachtungen und eigene praktische Erprobungen in der Montessori-Oberschule Potsdam, im Maker Space und in der “Jugendschule am Schlänitzsee”.

Modul 3 – Lernwege junger Erwachsener begleiten

Dieses Modul beleuchtet, wie personalisierte und digital gestützte Lernarchitekturen jungen Erwachsenen eine altersgemäße Lernentwicklung ermöglichen. Die Alemannenschule dient dabei als Fallstudie für „Lernen 3.0“, dessen Konzepte erlebt, reflektiert und auf die eigene Praxis übertragbar gemacht werden.

Modul 4 – Gelingende Beziehungen und Umgang mit Konflikten

Hier wird untersucht, inwiefern Beziehungsgestaltung, emotionale Regulation und Dialogkompetenz zentrale Prädiktoren für Lernprozesse darstellen. Ein praxisorientierter Methodensatz ermöglicht es, soziale und demokratische Kompetenzen als integrale Bestandteile pädagogischer Professionalität sichtbar und erfahrbar zu machen.

Modul 5 – ICH bin Lehrer:in

Das Modul widmet sich der systematischen Reflexion der professionellen Lehrer:innenrolle und der Frage, wie authentische Präsenz in der Begleitung von Lernen entwickelt werden kann. Durch körper- und kommunikationsorientierte Herangehensweisen werden Wirkfaktoren pädagogischer Interaktion selbst erfahren und alternative Handlungsmuster erprobt.

Modul 6 – Der Raum als Dritter Pädagoge

Im Zentrum steht die Analyse von Lernräumen als relationalen und bedeutungsgenerierenden Strukturen, die Lernprozesse maßgeblich beeinflussen. Das Seminar findet an der Ernst-Reuter Schule Karlsruhe statt, wo an deren Beispiel untersucht wird, wie Lernumgebungen partizipativ, entwicklungsorientiert und nachhaltigkeitsbewusst gestaltet werden können.

Modul 7 – Digitalisierung in einer zeitgemäßen Schule

Dieses Modul problematisiert traditionelle Vorstellungen digitaler Technologien und erschließt deren pädagogisches Potenzial. Durch experimentelle Zugänge wird erprobt, wie digitale Medien als zeitgemäßes Lernen unterstützen können, wie Lernprozesse sowohl strukturiert als auch transformiert werden.

Modul 6 – Der Raum als Dritter Pädagoge

Im Zentrum steht die Analyse von Lernräumen als relationalen und bedeutungsgenerierenden Strukturen, die Lernprozesse maßgeblich beeinflussen. Das Seminar findet an der Ernst-Reuter Schule Karlsruhe statt, wo an deren Beispiel untersucht wird, wie Lernumgebungen partizipativ, entwicklungsorientiert und nachhaltigkeitsbewusst gestaltet werden können.

Modul 9 – In Bewegung sein – Agilität in der Schulpraxis

Im Fokus steht die Bedeutung von Körperlichkeit, Bewegung und Achtsamkeit für Identitätsbildung, nachhaltiges Lernen ebenso wie physische und psychische Gesundheit im Bildungskontext. Das Modul verknüpft theoretische Ansätze mit performativen Verfahren, um Bewegungslernen und Achtsamkeit als integrativen Bestandteil ganzheitlicher Bildung zu erschließen.

 

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