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Gruppe Referendar:innen dikutierend

Stimmen aus dem Neuen Referendariat

Eindrücke und Erfahrungen unserer Teilnehmer:innen

Lena G., Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Eigentlich bin ich eher zufällig ins Neue Referendariat gekommen und hatte anfangs gar keine großen Erwartungen. Schon nach den Einführungstagen hat sich das geändert. Die Idee, viele unterschiedliche Schulen, Menschen und Konzepte kennenzulernen und daraus Schritt für Schritt die eigene Lehrerpersönlichkeit zusammenzusetzen, hat mich sofort begeistert. Genau so habe ich das Jahr erlebt. Aus jedem Modul habe ich etwas mitgenommen, manchmal eine Haltung, manchmal ganz konkrete Materialien und manchmal erst Wochen später einen Gedanken, der plötzlich wieder auftauchte.
Ein besonderer Moment war für mich das Modul zu Beziehungen und Konflikten. Dort haben wir den Blick auf Kinder verändert, weg von Defiziten und hin zu ihren Stärken. Seitdem versuche ich, hinter jedem herausfordernden Verhalten eine Ressource zu entdecken. Diese Perspektive hat meine Arbeit nachhaltig verändert.
Am meisten Sicherheit habe ich aber in meiner eigenen Lehrerpersönlichkeit gewonnen. Zu Beginn des Schuljahres hatte ich das Gefühl, in der Schule nur einen Teil von mir zeigen zu dürfen. Ich habe versucht, möglichst professionell zu wirken und vieles von meiner Persönlichkeit zurückzuhalten. Durch das Neue Referendariat ist mir klar geworden, dass Authentizität keine Schwäche, sondern eine Stärke ist. Heute bin ich auch in der Schule viel mehr ich selbst. Genau das gibt mir Sicherheit. Unsere Referendariatsgruppe war dabei ein ganz besonderer Ort. Obwohl wir uns nur an wenigen Wochenenden getroffen haben, ist ein außergewöhnliches Vertrauen entstanden. Wir haben einander zugehört, unterschiedliche Perspektiven wertgeschätzt und ganz selbstverständlich auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen Rücksicht genommen. Wir haben Inklusion gelebt, so wie ich es noch an keinem anderen Ort erlebt habe, an dem Fremde zusammenkommen. 

Francis, Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Ausschlaggebend für meine Entscheidung ins Neue Referendariat zu gehen, war eine andere Form der Ausbildung kennenzulernen als den klassischen Vorbereitungsdienst, einen Ort, an dem ich alternative Wege von Schule erleben und meine eigene Lehrerpersönlichkeit ohne starre Vorgaben weiterentwickeln kann. Genau das habe ich gefunden.
Besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben sind mir das Modul im Wald und die gemeinsame Arbeit mit den Dozentinnen Annalena und Barbara. Diese Erfahrungen wirken bis heute nach. Am meisten Sicherheit habe ich in meinem eigenen Ich gewonnen. Durch die Module, den Austausch in der Gruppe, die gemeinsamen Reisen und die Arbeit an meiner Abschlussarbeit habe ich gelernt, meiner eigenen Haltung mehr zu vertrauen und meinen Weg als Lehrkraft bewusster zu gehen.
Auch unsere Referendariatsgruppe hat mich geprägt. Die unterschiedlichen Perspektiven und Lebensgeschichten haben viele Gespräche angestoßen und mich immer wieder zum Nachdenken gebracht, über Gemeinschaft, Werte und meine eigene Haltung. Gerade dieser Austausch hat meinen Blick erweitert und mich persönlich wachsen lassen. Die Hospitationen an den verschiedenen Schulen haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Schule gelebt werden kann. Ich habe viele Ideen und Impulse mitgenommen und erkannt, wie wichtig es ist, über den eigenen Schulalltag hinauszuschauen. Hospitationen bewahren davor, betriebsblind zu werden – deshalb möchte ich sie auch in Zukunft als festen Bestandteil meiner eigenen Weiterentwicklung beibehalten.“

Slobo, Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Ich bin mit der Hoffnung ins Neue Referendariat gestartet, herauszufinden, ob der Lehrberuf wirklich mein Weg ist. Ehrlich gesagt war ich vorher sogar kurz davor, diesen Beruf wieder aufzugeben. Heute weiß ich: Das Neue Referendariat hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern mir gezeigt, dass ich meinen Platz als Lehrer gefunden habe.
Besonders in Erinnerung bleiben mir die vielen Begegnungen mit den Dozent:innen und meiner Seminargruppe. Ich habe selten einen Ort erlebt, an dem man so angenommen wird, wie man ist, mit den eigenen Stärken, aber auch mit allen Unsicherheiten. Die wertschätzende Fehlerkultur hat mich sehr geprägt. Fehler waren nie etwas, wofür man sich schämen musste, sondern immer eine Chance, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Mehr Sicherheit habe ich vor allem durch die intensive Begleitung meiner Mentorin gewonnen. Unsere wöchentlichen Gespräche waren ehrlich, manchmal herausfordernd, oft sehr emotional und gleichzeitig unglaublich stärkend. Gemeinsam haben wir reflektiert, gelacht und manchmal auch geweint. Dadurch konnte ich nicht nur fachlich wachsen, sondern auch als Mensch.
Unsere Seminargruppe ist im Laufe des Jahres wie eine kleine Familie zusammengewachsen. Trotz ganz unterschiedlicher Lebenswege und Erfahrungen haben wir schnell gemerkt, wie viel uns verbindet. Der Austausch auf den Seminarwochenenden, die gemeinsamen Fahrten und die vielen Gespräche haben das Neue Referendariat für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.“

Alina, Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Meine Erwartungen an das Neue Referendariat wurden sogar übertroffen. Ich hätte nie gedacht, dass wir so vielfältige Erfahrungen sammeln, so unterschiedliche Schulen kennenlernen und dabei so viele inspirierende Menschen in ganz Deutschland treffen würden. 
Besonders begeistert hat mich, dass wir in den Modulen so vieles selbst ausprobieren konnten, sei es Schule draußen, neue Unterrichtsmethoden oder die Arbeit im Community Lab. Inhalte nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern sie selbst zu erleben und zu begreifen, hat meinen Blick auf Unterricht nachhaltig verändert. Unsere Referendariatsgruppe ist für mich bis heute einer der wertvollsten Bestandteile des Neuen Referendariats. Jede und jeder wurde so angenommen, wie sie oder er ist. Gerade in herausfordernden Zeiten habe ich erfahren, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und eine wertschätzende Zusammenarbeit sind, weit über pädagogische Fragen hinaus.
Auch die Hospitationen an den verschiedenen Schulen haben mich sehr geprägt. Ich nehme viele Ideen und Methoden für meinen Unterricht mit. Vor allem aber die Erkenntnis, dass es nicht den einen perfekten Unterricht gibt. Gute Schule entwickelt sich weiter, passt sich den Menschen an und lebt davon, immer wieder über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.“

Lena M., Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Schon seit meinem Studium wünsche ich mir, durch meine Arbeit mit Schüler etwas von meinen Überzeugungen in unsere Bildungslandschaft einzubringen und dabei Selbstwirksamkeit zu erleben. Das Neue Referendariat hat mich auf diesem Weg bestärkt und mir den nötigen Schwung gegeben, motiviert an meinen Zielen festzuhalten.
Wenn ich an die Module zurückdenke, denke ich zuerst an die Menschen: an die Gespräche auf langen Autofahrten, die Abende am Lagerfeuer und den offenen Austausch mit den anderen Referendar:innen und Dozierenden. Mein persönliches Highlight war das Lernen in einer Gruppe, die mit echter Begeisterung gelernt hat. Diese Gemeinschaft hat den gesamten Lernprozess für mich besonders gemacht.
Zu Beginn des Jahres stand ich noch unsicher vor der Klasse. Durch die intensive Begleitung meiner Mentorin, die regelmäßige Selbstreflexion und das wertschätzende Feedforward der Gruppe habe ich Schritt für Schritt mehr Sicherheit gewonnen. Besonders die Videoanalysen meines Unterrichts haben mir geholfen, mein eigenes Handeln bewusster wahrzunehmen und weiterzuentwickeln. Heute stehe ich deutlich gefestigter und flexibler vor der Klasse. Auch die Vielfalt unserer Referendariatsgruppe hat mich geprägt. Jede und jeder brachte eigene Erfahrungen, Stärken und Sichtweisen mit. Dadurch habe ich erlebt, wie bereichernd Zusammenarbeit sein kann, wenn Individualität als Ressource verstanden wird. Die Hospitationen an den verschiedenen Schulen haben mir gezeigt, wie viel engagierte Teams bewegen können. Ich nehme aus diesem Jahr vor allem die Überzeugung mit, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und Schule aktiv gestalten wollen.“

Amelie, Ausbildungsjahrgang 2025/26

„Ich bin mit einigen Erwartungen ins Neue Referendariat gestartet: intensive Seminarwochenenden, eine gute Mentor:innenbegleitung und neue Impulse durch innovative Schulkonzepte. Was ich nicht erwartet habe, war, wie sehr mich dieses Jahr persönlich verändern würde. Die Unterstützung in der Gruppe, die für mich etwas ganz Besonderes war, und die Inhalte der Module sind ganz selbstverständlich in meinen Schulalltag eingeflossen. Vor allem habe ich eine große Freude daran entwickelt, Schulentwicklung an meiner eigenen Schule mitzugestalten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Seminar „ICH bin Lehrer:in“. Dort ging es darum, wie wir gut für uns selbst sorgen können. Die Körperübungen, die Gespräche über Haltung und Verantwortung und der Blick auf das Menschsein im Lehrberuf haben mich nachhaltig geprägt.
Durch das Neue Referendariat habe ich vor allem mehr Sicherheit in meiner Rolle als Lehrerin gewonnen. Ich habe verstanden, dass Lehrersein weit mehr bedeutet als Methoden und Fachwissen. Es geht darum, Menschen zu begleiten, Stärken zu erkennen und auch die eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen. Heute weiß ich, dass Fehler und Herausforderungen zum Lernprozess gehören und dass gerade Menschlichkeit eine der wichtigsten Eigenschaften im Schulalltag ist.
Die Hospitationen an den verschiedenen Schulen haben mir schließlich vor allem Mut gemacht. Mut, für die Kinder einzustehen, neue Wege zu gehen und Schule aktiv mitzugestalten. Ich nehme vor allem die Überzeugung mit, dass Veränderung möglich ist.“

Karo, Ausbildungsjahrgang 2024/25 

„Ich bin mit der Hoffnung ins Neue Referendariat gestartet, fachlich wie persönlich zu wachsen – durch Input, Begleitung und Austausch. Und genau das ist passiert: Die Module haben mir neue Inhalte vermittelt, aber vor allem Raum gegeben, mich selbst als Lehrperson zu reflektieren.
Am Anfang war Vieles neu und auch überfordernd – insbesondere die Verantwortung in Unterrichtsplanung und der Umgang mit Konflikten im Schulalltag. Die kontinuierliche Begleitung durch meine Mentorin, Reflexionsgespräche und Impulse aus den Seminaren haben mir geholfen, mehr Sicherheit zu gewinnen. Heute kann ich Herausforderungen mit gestärkter Haltung begegnen.

Ein Highlight war für mich die enge Verbundenheit in unserer Seminargruppe. Wir haben uns gegenseitig motiviert, inspiriert und auch einfach mal zugehört. Besonders beeindruckt hat mich die Hospitation an der Alemannenschule – das gelebte Konzept hat mir gezeigt, was alles möglich ist, wenn man Schule neu denkt.

Meine Abschlussarbeit entstand aus einer persönlichen Frage: Wie kann ich das Fach Ernährung und Soziales neu gestalten? Ich entwickelte ein Konzept mit Lernbausteinen, das auf Selbstständigkeit, Alltagskompetenz und Motivation setzt – ein konkreter Reformansatz, der im Schulalltag bleibt.“

Tobi, Ausbildungsjahrgang 2024/25 

„Ich habe mich recht spontan für das Neue Referendariat entschieden, als klar war, dass der klassische Weg ins Schulwesen für mich nicht passt. Ich bin also neugierig und mit wenig konkreten Erwartungen gestartet. Rückblickend war für mich das Highlight, so viele verschiedene reformorientierte Schulen kennengelernt zu haben – und zu sehen, dass gute Schule ganz unterschiedlich aussehen kann. Mein ganz persönliches Highlight war aber das Modul in Landau: spannende Inputs zum außerschulischen Lernen, gemeinsames Kochen und intensive Gespräche darüber, was Schule leisten kann und soll. Durch die sehr gemischte Gruppe haben wir aus ganz verschiedenen Ecken diskutieren können und ich denke, der schulartübergreifende Rahmen und die damit heterogene Gruppe ist ein großer Vorteil des Neuen Referendariats.
In meiner Schule arbeite ich im Spannungsfeld zwischen fachlicher Vermittlung und dem Wunsch nach authentischer, schüler:innenzentrierter Pädagogik. Im Neuen Referendariat habe ich Sicherheit gewonnen, besser zu spüren, wann Struktur und wann Freiraum nötig ist.
Unsere bunt gemischte Gruppe war ein großer Schatz–schulartübergreifend, vielfältig, immer im Austausch.
In meiner Abschlussarbeit ging es um ein Geschichtsprojekt mit dem Stadtarchiv: Die Schüler:innen wurden selbst zu Historiker:innen und präsentierten ihre Ergebnisse in einer Ausstellung. Das Projekt bleibt – samt Kooperation mit Stadtrchiv und Kulturverein.“

Lucas, Ausbildungsjahrgang 2024/25 

„Um ehrlich zu sein, hatte ich bis zu den Kennenlerntagen keine wirkliche Vorstellung davon, was mich im Neuen Referendariat erwartet. Ich hatte eigentlich nicht vor ein Referendariat zu machen – umso dankbarer bin ich, dass ich der Einladung meiner Schule gefolgt bin.
Ich wurde reich beschenkt: mit wertvollen Impulsen, Wissen, Methoden, neuen Freund:innen und einem Netzwerk aus Expert:innen.

In diesem Jahr habe ich viel an einem ‚gesünderen Perfektionismus‘ gearbeitet. Im Austausch mit meinen Begleitpersonen konnte ich meine Wünsche und Ansprüche reflektieren. Besonders bereichernd war für mich der kollegiale Austausch – wir haben konstruktiv diskutiert und Wertschätzung erlebt. Unsere gemeinsame Haltung feiert Menschlichkeit, Fehlerhaftigkeit, Diversität und spielerisches Lernen.
Ein Highlight war für mich das Modul mit Annalena Maas – Konflikte theatralisch eskalieren zu lassen und dann gemeinsam nach Veränderungsmöglichkeiten zu suchen.

Aus meiner Anfangszeit heraus ist auch meine Abschlussarbeit entstanden: ein Einarbeitungs-Wiki, das Wissen bündelt und neuen Kolleg:innen Orientierung gibt. Es ist schön zu sehen, dass meine Schule dieses Projekt nicht nur nutzt, sondern auch bereit ist, es weiterzugeben.“

Paula, Ausbildungsjahrgang 2023/24 

"Die Verbindung von Inspiration und praktischem Tun empfinde ich als äußerst gelungen. Es werden die Inhalte behandelt, die ich mir eigentlich schon während meines Lehramtsstudiums gewünscht hätte.
Ein immer wiederkehrendes Highlight während des Neuen Referendariats ist die Begegnung auf Augenhöhe mit den Mentoren und der Seminarleitung. Wertschätzung und Respekt sind bezeichnend für den Ausbildungsprozess. Im Modul "Lernen in der Jugend" empfand ich als besonders bemerkenswert, dass der Fokus auf der Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen liegt. In der Zeit der Pubertät empfinde ich diesen Aspekt als Schlüssel für eine gesunde und ausgewogene Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Seminargruppe ist mittlerweile eine richtig eingeschworene Gruppe. Super vielfältig und gleichzeitig einander aufs herzlichste zugetan. Sowas erlebt man selten und stellt für mich eine wichtige Ressource dar, aus der ich viel Kraft, Optimismus und Inspiration schöpfe.
In meiner Ausbildungsschule fühle ich mich zu 100% angekommen, Arbeitskolleg:innen sind zu Freunden geworden. Ich habe das Gefühl, dass ich viel Spielraum habe, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen und gleichzeitig auch die nötige Unterstützung durch meine Mentorin und die Schulleitung erhalte.“

Clara, Ausbildungsjahrgang 2023/24

"Ich möchte im Referendariat meine Lehrkraftpersönlichkeit weiterhin näher kennen lernen und ausbauen. Dabei schätze ich besonders die Reflexionsphasen mit meiner Mentorin und den Dozent:innen, die mich bei der Entwicklung meiner personalen Kompetenzen unterstützen. Ich wollte meine Annahmen und Überzeugungen kritisch reflektieren und neu denken, statt Strukturen weiterhin zu reproduzieren.
In meiner Ausbildungsschule in Lauf an der Pegnitz geht es mir gut – ich komme gefühlt so langsam richtig an und fühle mich immer wissender, stärker und brauchbarer. Die wöchentlichen Reflexionstreffen tun mir gut und auch, dass mir nun immer mehr zugetraut und Verantwortung übertragen wird. Außerdem ist es so ein erfüllendes Gefühl, wenn ich merke, die Kinder nehmen tatsächlich etwas aus meinem Unterricht mit und sie lernen, sie wachsen und in bei ihnen wird ein Interesse und eine Freude an meinen Themen geweckt...Ich liebe es auch, in anderen Schulen zu hospitieren, weil ich es richtig spannend finde, zu sehen, wie andere ihren Weg gehen...Ich picke mir aus allen Eindrücken das heraus, was ich als wirksam und für mich authentisch empfinde und kann so mein Repertoire als angehende Lehrkraft weiter ausbauen.
Alles in allem begeistert mich das Konzept des Neuen Referendariats sehr und ich sehe darin eine vielversprechende Ausbildung und Zukunft für mich, denn ich denke, dass es mich langfristig optimal handlungsfähig machen kann."

Hans-Christian, Ausbildungsjahrgang 2022/23 

"Ich bin aktuell an der Montessori-FOS in Lauf a.d. Pegnitz (Mittelfranken). Dort unterrichte ich in der Vorklasse, der 11. und der 12. Klasse Deutsch und Geschichte. Wenn ich an die Zeit des NR zurückdenke, fühle mich darin gestärkt, zu meinen Überzeugungen zu stehen und diese in der Schulpraxis einzubringen. Die Schule von heute empfinde ich in einigen Punkten als relativ starr und zwanghaft, nicht ausreichend gemeinschaftsfördernd und sehr konzentriert auf Leistung im traditionellen Sinn. Wir können den Mut stärken, bestehende Traditionen zu hinterfragen und konstruktiv mit neuen Impulsen umzugehen.
Das NR empfehle ich Menschen, die gemeinsam mit Gleichgesinnten eine zukunftsfähige Schule entwickeln möchten. Menschen, die daran glauben, dass sich dies umsetzen lässt."

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